Pastarolle gefüllt mit Kürbis, Spinat und Ricotta an Salbei-Tomatenbutter

das rezept (leicht abgewandelt) ist von jamie oliver, aus dem kochbuch »genial italienisch«

die pastarolle ist wirklich super lecker, wir haben allerdings den teig nicht dünn genug ausgerollt, dies sollte man unbedingt tun ; )

aus eventuell anfallenden teigresten kann man wunderbare pastamännchen formen, welche man nach dem essen dann bitten kann die küche aufzuräumen.

für 6

1 rezept frischer nudelteig mit ei | 400 g butternusskürbis (oder muskatkürbis) | 800 g blattspinat | 1 tl koriandersamen | 1 tl fenchelsamen | 1/2 getrocknete chili | 1 handvoll frischer majoran oder oregano, die blätter abgezupft | 2 knoblauchzehen, in feine scheiben geschnitten | 250 g butter (!ich habe nicht soviel verwendet) | 1/3 muskatnuss, gerieben | 150 g krümmeliger ricotta | 50 g frisch geriebener parmesan | etwa 20 frische salbeiblätter | 2 kleine tomaten, sehr fein gewürfelt


den kürbis schälen, von den kernen befreien, in grobe stücke schneiden und in eine auflaufform geben. die koriandersamen, die fenchelsamen und die chili im mörzer zerstossen, den kürbis damit würzen, mit olivenöl beträufeln und in den 200° heissen ofen geben für etwa 30-50 minuten, eventuell mit etwas backpapier abdecken.
den knoblauch und den majoran in etwas olivenöl andünsten, den spinat dazugeben und mitdünsten, etwas butter dazugeben und mit muskat, salz uund pfeffer würzen.
den pastateig bierdeckeldick zu einem rechteck ausrollen, dies funktioniert sehr gut zwischen zwei schichten frischhaltefolie. den teig wirklich dünn ausrollen (alternativ eine nudelmaschine benutzen und ein entsprechend grosses stücl zusammenstücleln) und auf ein sauberes küchentuch legen und quer vor sich legen, an den beiden längs rändern jeweils etwa 5 cm frei lassen.
zuerst den kürbis vereteilen, davor dann den spinat geben. den ricotta über den spinat krümmeln und zuletzt den parmesan darüber streuen, noch einmal etwas pfeffer und salz darübergeben. die freigelassenen 5 cm an den rändern mit wasser einstreichen und dann die pastarolle mit hilfe des küchentuchs aufrollen. wir haben, weil die rolle trotz grossen topfes nicht hineingepasst hätte, einfach zwei kleine rollen gemacht, das hat auch super funktioniert.

die enden des küchentuchs fest mit küchengarn verschliessen.

am besten in einem bräter salzwasser erhitzen, sobald das wasser köchelt, die pastarolle hineingeben und entweder mit einem hitzebeständigen teller oder auch mit dem falsch herum aufgelegten deckel die pastarolle in das wasser hineindrücken, damit sie ganz vom wasser bedeckt ist. in dem leicht köchelnden wasser bleibt die rolle für 25 minuten.

in der zwischenzeit kann man die salbeiblätter in einer butter-olivenölmischung knusprig ausbacken, ich gebe noch ein zwei sehr fein gewürfelte tomaten hinein und schmeckte das ganze mit einer feinen prise salz und pfeffer ab. jamie oliver klärt die butter zuvor, deshalb verwendet er auch 250 g, da sich eine geringere menge butter nicht lohnt zu klären.

die pastarolle vorsichtig aus dem wasser nehmen, von dem küchentuch befreien und in mitteldicke scheiben schneiden, pro person etwa 2-3 scheiben.

die pastascheiben mit der salbeibutter auf tellern anrichten und nach belieben noch etwas frischer parmesan darüberreiben. ein traum. dazu trinken wir heute einen feinen chardonnay sekt aus dem elsass.

sf | 23.10.2010 | 2 Kommentare

  1. wow, das klingt ja superlecker! ein grund, die pastamaschine mal wieder auszupacken :-)

    Fenke | 30.10.10
  2. ein gedicht!

    verena | 15.10.11


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