
Fermentieren heißt:
nicht eingreifen,
sondern begleiten.
Man gibt gute Zutaten hinein
und vertraut darauf,
dass Zeit und Leben
den Rest übernehmen.
Zutaten (für 1 großes Glas):
Gemüse & Obst: 1 kleiner Rotkohl (ca. 700–800 g) | 1 große Karotte | 1 Apfel (säuerlich, z. B. Boskoop oder Elstar) | 3 Frühlingszwiebeln | 2–3 Knoblauchzehen | 1 daumengroßes Stück Ingwer
Salz & Würze: 1½ EL unjodiertes Salz | 1–2 EL Gochugaru (Koreanische Chiliflocken) → mild bis mittel | 1 EL Sojasauce oder Tamari | 1 EL Ahornsirup oder Reissirup | 1 EL Apfelessig (optional, für Frische)
Optional: 1 TL Miso (weiß oder hell) für Tiefe | 1 TL geröstetes Sesamöl zum Servieren
Rotkohl fein hobeln, in eine große Schüssel geben, mit Salz bestreuen.
5–10 Minuten kneten, bis er weicher wird und Saft zieht. Knoblauch, Ingwer und Apfel fein reiben.
Mit Gochugaru, Sojasauce, Sirup und Miso verrühren. Intensiv schmecken lassen – die Fermentation mildert alles. Karotte grob raspeln, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Alles mit Rotkohl und Würzpaste vermengen. Vorsichtig kneten, bis alles gleichmäßig verteilt ist.
Alles fest in ein sauberes Glas drücken, sodass Gemüse vom eigenen Saft bedeckt ist. Ich lege immer gerne einen kleineren Glasdeckel drauf. Oben ca. 2–3 cm Platz lassen. Glas locker verschließen.
2–5 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren lassen, täglich kurz prüfen oder öffnen. Sobald das Kimchi leicht säuerlich, rund und lebendig schmeckt, ab in den Kühlschrank. Vor dem Servieren optional etwas Sesamöl unterheben.
Dieses Kimchi ist nicht nur lecker, sondern auch ein kleiner Mental-Booster:
Achtsamkeit & Geduld: Tägliches Beobachten, Riechen und Schmecken beruhigt.
Vertrauen & Loslassen: Die lebendigen Helfer übernehmen die Arbeit – ein schönes Ritual für Gelassenheit.
Probiotisch & vital: Gut für Darm, Immunsystem und Energie.
Heute waren die Frühlingszwiebeln aus, ich habe stattdessen Lauch und Schalotte verwendet – rote Zwiebel täte auch gut funktionieren … Mhhhm, freu ich mich da jetzt drauf … 3-5 Tage ….


sf | January 5, 2026