
und zwar Goldene mit Eigelb und gebräunter Butter. Die Küche warm. Der Ofen an. Kartoffeldampf in der Luft. Irgendwo zwischen Chaos, Muskat und Mehlwolken.
Theo ist in letzter Zeit des Öfteren in der Küche am hantieren, das freut mich sehr … meine FrozenBites vor kurzem waren auch von Theos ersten Testversuchen inspiriert … er hat sich ein Buch gewünscht, Knife Drop von Nick DiGiovanni und aus eben diesem kocht er heute Gnoccis für Tutti … wir haben das Rezept angepasst für 5 und zwar so:
Für 5: 1,5 kg mehligkochende Kartoffeln | 1 großes Ei | ca. 150 g Mehl (+ etwas extra) | 1 Prise Salz | etwas Muskatnuss | 3 EL Öl zum Anbraten | 80 g Butter | Parmesan | 3-5 Eigelb zum Servieren
Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln mit einer Gabel mehrmals einstechen und auf ein Backblech legen.
Ca. 60 Minuten backen, bis sie weich sind. Kurz abkühlen lassen. Kartoffeln schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken
(oder sehr fein stampfen). Ei dazugeben. Mehl, Salz und etwas Muskat darüberstreuen. Alles vorsichtig zu einem weichen Teig vermengen. Wir haben deutlich mehr Mehl benötigt – genau kann ich es nicht mehr sagen – vermutlich eher so 250g. Nicht zu lange kneten. Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig zu langen Rollen formen und kleine Stücke abschneiden. Die Stücke leicht zusammendrücken — wie kleine Kissen. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Gnocchi hineingeben. Sobald sie oben schwimmen, noch etwa 30 Sekunden warten. Dann herausnehmen.
Butter in einer großen Pfanne schmelzen, bis sie leicht goldbraun riecht und aussieht. Etwas Öl dazugeben.
Die Gnocchi darin anbraten, bis sie außen goldig und knusprig werden. Mit Parmesan servieren.
Oder Optional: In die Mitte einen rohen Eigelbpunkt setzen, etwas mehr Butter separat bräunen – mit dem Eigelb vermischen und die Gnoccois dazu und viel frisch geriebenem Parmesan servieren — macht alles extra cremig
Einzig und allein eine junge Dame hat sich ein Butterbrot gemacht – statt der Gnoccis – sie waren ihr zu weich. Alle anderen waren begeistert und angetan. Eine Küche voller Leben. Buttergeruch in den Haaren. Und jemand, der danach einfach selbstverständlich die Küche mit aufräumt. Danke Theo für die Gnoccis und Danke Max fürs Küche aufräumen danach!





sf | May 17, 2026