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BringMeBack Salat

Die letzten Wochen waren echt hart: Zuerst werden die Kinder krank – nicht alle, aber zwei wechseln sich immer wieder ab – irgendwann merke ich – oh-ha – jetzt spürst du es auch – ich werde richtig krank und auch die Kinder bleiben es weiterhin… Nach sowieso schon vielen Nächten mit sehr wenig Schlaf verbarachte ich vorgestern die Nacht mit meiner Jüngsten und plötzlichem »schlecht« Gefühl im Badezimmer – bitte bitte, nicht das auch noch… man funktioniert irgendwie, aber es fühlt sich echt hart und grenzwertig an. Irgendwann ist man wie unter einer Glocke. Ich fühle mich immer noch krank, finde aber am Morgen – an dem zumindest die Kinder wieder in der Schule sind – auch nicht in den Schlaf – aber ich stehe jetzt auf, um mir einen kleinen, stärkenden Salat zu machen, statt mich weiter im Bett rumzudrücken und wieder nicht schlafen zu können. Morgen setze ich ein Oxymel mit Lavendel, Johanniskraut und Kamille an – das habe ich mir gerade vorgenommen – so, mir reicht’s! Wenn der Körper so erschöpft ist, braucht er Frische, Energie und kleine Glücksmomente. Dieser Salat verbindet knackiges Gemüse, süße Früchte, knusprige Mandeln und ein cremiges Dressing, um genau das zu geben.

Zutaten (für 2 Portionen): 4 Handvoll Salatblätter (Romana,Rucola, Kopfsalat oder gemischt) | 1 Gurke, in Würfel | 1 Stange Sellerie, in kleine Stücke geschnitten | 1 Apfel, gewürfelt | 3 Datteln, klein geschnitten | 2–3 EL geröstete, leicht gehonigt und gesalzene Mandeln, grob gehackt | Für das Dressing: 2 EL Naturjoghurt | 2 TL Majonese (vegan) | 2 TL Olivenöl | 2 TL Zitronensaft | 2 EL Parmesan, frisch gerieben | 1 EL frische Minze und Petersilie, gehackt | Salz & Pfeffer nach Geschmack

Salat, Gurke, Sellerie, Apfel, Datteln in einer Schüssel mischen
Mandeln mit etwas Olivenöl und Honig beglücken, für 10 Minuten bei 200° in den Ofen geben, abkühlen, etwas salzen und grob hacken. Für das Dressing alle zutaten miteinander in einer kleinen Schale verrühren. Dressing über den Salat geben und mischen. Die Mandeln drüber und ja – es könnte sein, dass genau dieser Salat mich zurück bringt …

Ich genieße ihn im Bett und schaue mir dabei Tommas geniale Idee vom PflanzenFreundebuch und ihre ersten Umsetzungsideen an. Das stimmt mich fröhlich. Ich verfasse diesen Post. Jetzt nehme ich eine Ibuprofen, bediene mich an Lucies Schminktisch, mache mir noch einen Kakao und mache mich auf den Weg, die Kinder abzuholen.

Draußen sein tut gut. Die Sonne scheint. Wir beobachten Küken. Lucie macht Hausaufgaben, während Tomma Bratschenunterricht hat. Ich fange an, Haikus zu schreiben und genieße die Klänge der Bratsche. Anschließend hole ich uns ein Eis. Das haben wir uns verdient nach den Kranktagen – auch wenn sie noch nicht ganz vorbei sind. Zu Hause habe ich schlimme Kopfschmerzen.
Meine zweite Portion von dem Salat esse ich am nächsten Tag zusammen mit Kind Nummer 2, das bisher verschont geblieben ist – das ich aber gerade mit Kopfschmerzen von der Schule abgeholt habe. Manchmal ist Zurückkommen eben kein großer Moment.
Manchmal ist es einfach nur ein Salat.

Avatar sf | March 16, 2026

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