
Manchmal muss man gar nicht weit reisen, um sich ein Stück Italien zurückzuholen. Ein Pfannkuchen vom Vortag. Ein bisschen Spinat. Ricotta. Parmesan. Tomatensauce. Olivenöl. Und plötzlich ist da wieder dieses Gefühl.
Sommer. Italien. Eine Küche, in der aus einfachen Dingen etwas Besonderes wird.
Unsere Pfannkuchen wurden gestern Mittag gebacken – und ich mache gleich ein paar mehr. Denn morgen bekommen die übrigen ein zweites Leben: als Crespelle.
Dafür Spinat mit Ricotta, Knoblauch, etwas Parmesan, Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer und Muskat vermischen. Die dünnen Pfannkuchen damit füllen, aufrollen und nebeneinander in eine Form legen. Tomatensauce darüber, ein bisschen Mozzarella und Parmesan – und ab in den Ofen.
Das Schöne daran?
Heute Pfannkuchen.
Morgen Italien.
Ich liebe Essen, das nicht komplizierter werden muss, um besonders zu sein.
Das aus Resten keine Reste macht, sondern eine neue kleine Geschichte.
Eine Erinnerung nehmen, sie in eine Auflaufform legen, mit etwas Käse bestreuen – und sie warm wieder auf den Tisch holen. Ok, das ist jetzt ertastet dick aufgetragen. Trotzdem: Crespelle für fünf. Ein bisschen Italien für zu Hause.
für 5: etwa 10-15 dünn gebackene pfannkuchen | etwa 600 g Spinat | etwa 150 g Frischkäse | etwa 100 g körnigen Frischkäse | Muskat | Knoblauch | Salz & Pfeffer | etwa 350-500 ml Tomatensoße, frisch gekocht | Reibekäse oder Mozzarella on top, nach belieben



sf | September 8, 2026