
Es gibt Gerichte, die plant man tagelang. Und dann gibt es diese Schüsseln, die einfach passieren.
Vielleicht, weil es draußen warm ist. Weil noch eine halbe Mango auf der Arbeitsplatte liegt. Weil die Gurke endlich gegessen werden möchte. Oder weil man nach einem langen Tag etwas braucht, das leicht ist und trotzdem das Gefühl gibt, gut für sich zu sorgen.
Ich mag diese Ramen Bowl, weil sie nicht perfekt sein muss. Heute mit Mango, morgen vielleicht mit Pfirsich. Mal knackigem Rotkohl, mal Edamame, mal einfach dem Gemüse, das gerade da ist. Das cremige Tahin-Dressing hält alles zusammen und macht aus einfachen Zutaten etwas, das ein kleines bisschen nach Fernweh schmeckt.
Eine Schüssel voller Farben. Voller Sommer. Voller Leichtigkeit – für 2–3
Tahin-Dressing: 50 g Tahin | 100 ml Sojamilch | 1 TL Sesamöl | 40 ml Reisessig | 1 TL Rohrzucker | 40 ml Sojasoße | etwas Salz
Gemüse-Marinade: 3 EL Sojasoße | 1 EL Reisessig | 1 Frühlingszwiebel, fein gehackt | schwarzer und weißer Sesam
Außerdem: etwa 300 g dünne Ramen-Nudeln, gekocht und kalt abgespült | 1 Möhre | 1/2 Gurke | 1 Handvoll Edamame, in Salzwasser gegart | 1/2 Mango, gewürfelt | 1 Frühlingszwiebel, fein gehackt | etwas frische Chili nach Belieben | wer mag noch eine Handvoll Ruccola-Salat …
Alle Zutaten für das Tahin-Dressing cremig verrühren. Die Ramen-Nudeln damit vermengen – lieber nach und nach das Dressing hinzufügen, bis alles locker umhüllt ist. Das Gemüse nach Belieben in feine Streifen oder Würfel schneiden, mit den Edamame, der Mango und der Frühlingszwiebel in einer Schüssel vermischen und mit der Marinade durchheben. Die marinierten Gemüse auf den cremigen Nudeln anrichten und nach Wunsch mit etwas mehr Sesam oder frischer Chili vollenden.
Ein Teller voller Farben, der nach Sommer schmeckt – cremig, knackig, süß, salzig und mit genau der richtigen Frische.



sf | July 3, 2026